„Von der Gazeta zur Gazette – Italienische (Zeitungs-)Impressionen“

Foto: Peter Hinschläger
Kunst Ausstellung
Anlässlich der Verleihung des Karlspreises an den ehemaligen Präsidenten der europäischen Zentralbank und ehemaligen Ministerpräsidenten Italiens, Mario Draghi, wirft das IZM einen Blick auf die italienische Presselandschaft. Die „Gazeta“, eine venezianische Münze aus dem 17. Jahrhundert, war einst der Preis für eine einzelne Zeitung. Sie wurde weltweit zum Synonym für Zeitungen, teils abwertend im Sinne einer „Groschenzeitung“, meist aber als respektvolle Bezeichnung für Qualitätszeitungen aller Art. Diese Prägung wirkt nach: Auch heute noch gibt es zahlreiche Zeitungen mit dem Namen „Gazetta“ in Italien und „Gazetten“ in vielen Ländern. Die Kabinettausstellung präsentiert eine Auswahl italienischer Zeitungen aus vier Jahrhunderten. Dabei sind regionale Presseerzeugnisse, wie zum Beispiel deutschsprachige Zeitungen aus Südtirol, ebenso vertreten wie Kuriosa und ausländische Zeitungen, die über ausgewählte Ereignisse der italienischen Geschichte berichten. Eine ganze Reihe von „Gazetten“ runden das Bild ab.

Veranstaltungstipps

Kinotipps